Mallorca Immobilien News
Dem Kenner reichen wenig Worte. Bei Zeiten auch mal gar keine. BDM lebe hoch hoch hoch. Mit Grüßen an den Leser. Den in der Pampa. Einen der drei, Sie wissen schon. Bei der Gelegenheit grüßt die Redaktion auch gleich mal den Admin. Wie geht es so?
Ein Deutscher hat auf Mallorca ein neues Geschäftsmodell erfolgreich ausprobiert. Leider war es illegal. Er vermietete Fincas per Internet die ihm gar nicht gehörten. Die Interessenten mussten das Geld im Vorfeld überweisen, bekamen dann aber kurz vor dem Reiseantritt eine Email, dass die Vermietung gecancelt wird.
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Nach jahrelanger Schrumpfkur werden auf Mallorca wieder mehr Immobilien verkauft. Das schreibt heute das Diario de Mallorca. Demzufolge sind die Verkäufe im vergangenen Jahr um 18,4 Prozent gestiegen im Vergleich zum Krisenjahr 2009. Insgesamt sind 9.698 Häuser über den äh, Ladentisch, gegangen. Oder wie man das in Immobilienkreisen so ausdrückt.
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… nämlich gar nicht. Die Ratingagentur Fitch hält spanische Immobilien derzeit neben irischen Häusern für die “unattratkivsten” in Europa. Damit ist keineswegs die Bauweise gemeint, sondern erwartete Preissenkungen zwischen 10 und 15 Prozent. Klingt schwer nach Ostimmobilien in den 90ern.
Laut einem Bericht des Mallorca Magazins werben spanische Banken und Sparkassen mit bis zu 60 Prozent Preisnachlässen im Immobiliensektor, um potentielle Käufer für Objekte zu finden. So wollen die Geldinstitute teilweise die Kosten für die Immobilienumschreibung übernehmen. BDM meint: Vorsicht, dass man bei diesen Preisen nicht in Schleudern gerät.
Heute sind mal wieder zwei Mallorca-Statistiken veröffentlicht worden, die sich widersprechen und uns eigentlich nichts sagen, insofern also genau richtig auf BDM sind. Zum einen sind im laufenden Jahr auf der Insel 16,1 Prozent mehr Hypotheken abgeschlossen worden als im Vorjahreszeitraum. Gleichzetig stehen 13.000 neue Wohnungen leer, sprich: sie haben keinen Käufer. Immerhin 45 mehr als Ende vergangenen Jahres. Was sagt uns das? Der Trend geht zur Gebrauchtwohnung. Oder so ähnlich.
Der kleine, aber noch nicht überall ganz feine Vorort El Molinar soll wachsen und schöner werden. Son Bordoy heißt das neue Viertel und wird derzeit kräfitg beworben. Zentrum des neuen Viertels soll ein Park sein, der vier Mal so groß wie die Plaza Mayor in Palma werden soll. Donnerwetter! Und die Wohnungspreise starten bei schlanken 75.000 Euro. Kleiner Nachteil: Die unmittelbare Nähe zur Autobahn und einige von ethnischen Minderheiten bewohnte Gebäude müssten wohl abgerissen werden. Aber bevor wir ein Häuschen dort kaufen, heißt es Ruhe bewahren. Das Projekt ist noch nicht abgesegnet worden, soll aber 2012 fertig sein. Wie der Kongresspalast wahrscheinlich…
Wie das Diario de Mallorca meldet, soll eine Anwaltskanzlei aus Palma im Auftrag zweier Unternehmen die Einleitung eines Konkursverfahrens für ein Unternehmen der Immobiliengruppe von Matthias Kühn beantragt haben. Angeblich geht es um ausstehende Zahlungen von 85.000 Euro, meldet das Blatt weiter, unter anderem für Reinigungsarbeiten. Die Immoibiliengruppe des deutschen Unternehmers gibt es seit 1987. Betont lässig reagiert man dort auf die Behauptungen. Sie seien von dem Antrag noch nicht unterrichtet worden. BDM ist mal gespannt, wie das weitergeht.
Wer seinen neues Urlaubsdomizil, oder seine Teilzeitresidenz auf Mallorca auch aus der Ferne betrachten will, kann dies bereits seit gut einem Jahr per „Google Street View“ tun. Das dann allerdings nur im Süden und Südwesten Mallorcas. Denn nur ein Grossteil dieses Gebietes ist von „Google Spanien“ erfasst worden. Und auch hier gilt, wer seine Immobilie nicht der Öffentlichkeit preisgeben möchte kann diese schwärzen lassen (empfiehlt sich besonders für Schwarzgeld-Objekte). Genauso wie Gesichter (sollte jemand behördlich gesucht sein..) und Autokennzeichen (vielleicht noch immer das deutsche Kennzeichen?), die – ups – von den stetoskopartig aussehenden Google-Fahrzeugen erfasst wurden. Das macht Sinn. Auf dass Mallorca Trauer trägt.
Mehr Infos hier.
Der prachtvolle Landsitz bei Puigpunyent aus dem 17. Jahrhundert wird von der „Stein International Group“ veräußert. Nachdem 1990 eine komplette Renovierung vorgenommen, und der Landsitz 1998 in ein Luxushotel umgewandelt wurde, steht es nun für 35 Millionen Euro zum Verkauf. Die Finca bietet neben 5,7 Hektar Grundstück , eine Wohnfläche von 4.628 Quadratmetern. Innenhof, Rezeption, Restaurant, Weinkeller, Konferenzräume, Gymnastikraum, Bar, Schönheitssalon, verschiedene Aufenthaltsräume, Kapelle, Terrassenrestaurant, 30 Meter-Pool, Suiten und jede Menge Doppelschlafzimmer sind da schon selbstverständlich….







